




Lisa Steindl hat einen Masterabschluss in Linguistik und fotografiert seit über 15 Jahren. Im Medium der Fotografie ermöglicht sie sich ein anderes Arbeiten als die abstrakte, strukturierte
Herangehensweise ihres Studienfaches.
Ihre fotografischen Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischen und experimentellen Ansätzen und untersuchen urbane Räume als vielschichtige visuelle Gefüge.
Frühere Projekte umfassten u. a. die fotografische Begleitung eines essayistischen Stadtporträts von Leipzig- Leutzsch, Ausstellungen
von Reisefotografie
sowie experimentelle Verfahren wie Fotogramme. In neueren Arbeiten entwickelt sie Bildkompositionen, in denen mehrschichtige,
analoge Stadtlandschaften fragmentiert neu zusammengesetzt werden und Fragen der Wahrnehmung der visuellen Struktur urbaner Räume im Zentrum stehen.
Kaleidoskopische Kompositionen ist eine Fotoserie, die urbane Räume durch das Spiel mit mehrfachen
Belichtungen und experimentellen Filmen neu erfahrbar macht.
Durch experimentelle
analoge Fotografie
überlagern sich organisch wirkende Lichtstrukturen mit urbanen Elementen wie Fassaden und Straßenräumen.
Vertraute Umgebungen werden in vielschichtige, teils psychedelische Bildräume transformiert und eröffnen neue Perspektiven auf die visuelle Struktur der Stadt.
Instagram: @amazecrame